Abschreiben: Sehr gut – Medizinstudierende fordern Globuli-Aus

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Wenn man etwas nicht weiß, versucht man sich die Informationen woanders zu holen. Das gehört zum inoffiziellen Lernstoff jeder Schule, d.h. Schülerinnen und Schüler lernen das als eine der grundlegenden Reaktionsmuster in ihren Lehranstalten schon sehr früh. Autodidaktisch, deshalb inoffiziell. Bei Klassenarbeiten und Prüfungen nennt man das spicken. Das Muster wird verinnerlicht und auch in späteren Lehr- und Ausbildungszeiten gerne angewendet. Selbst an Universitäten von Studierenden. Auch solchen, die Medizin studieren.

Diese haben 2004 einen Verein gegründet: die „Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.“ Sie vertritt nach eigenen Angaben über 90 000 angehende Ärztinnen und Ärzte. Als Interessenvertretung dient der Verein der Meinungsbildung der Medizinstudierendenschaft und verschafft dieser eine Stimme auf Bundesebene. Damit sich die Medizinstudierenden in Deutschland zu einem Sachverhalt eine Meinung bilden können, verfasst die Bundesvertretung Positionspapiere. Mitte Mai 2020 veröffentlichte sie ein solches zur Homöopathie. Dieses beginnt mit dem Satz: „Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) stellt die fehlende Evidenz für die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen und Arzneimittel fest“. Somit sollen alle angehende Ärztinnen und Ärzte eine klare Position zur Homöopathie einnehmen: Sie ist unwirksam und damit abzulehnen – mit den daraus folgenden politischen Forderungen: Raus aus Apothekenpflicht und Krankenversicherung, keine Aus- und Weiterbildung in Homöopathie mehr, Verpflichtung, bei Werbung auf die angeblich fehlende Wirksamkeit aufmerksam zu machen etc. Wie sind die Jungakademiker auf diese eindeutige Einschätzung gekommen? Wie man es halt auch an Unis immer wieder macht: durch Spicken und Abschreiben.

Natürlich haben Medizinstudierende für gewöhnlich null Ahnung von Homöopathie. Das ist kein Vorwurf. Schließlich ist man/frau ja an der Uni, um Wissenslücken zu schließen. Ihr Wissen über Globuli haben sie aber nicht an der Hochschule erhalten sondern durch das Studium der Veröffentlichungen von Meinungsbildner zum Thema. Und da gibt es für sie scheinbar nur einen wirklich seriösen: Das „Informationsnetzwerk Homöopathie“ (INH). Dessen Kernanliegen ist es, „dass der Homöopathie keine öffentliche Glaubwürdigkeit und auch kein Platz im öffentlichen Gesundheitswesen mehr eingeräumt wird.“ (Offener Brief an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von 2019). Das Positionspapier zur Homöopathie liest sich wie eins zu eins vom INH übernommen. Es läuft also so: Organisierte Homöopathie-Gegner haben das erklärte Ziel, die öffentliche Reputation der Homöopathie zu zerschlagen. Sie präsentieren ihre Einschätzung als zweifelsfreie Fakten. In der Sache unkundige Vertreter der Medizinstudierenden übernehmen diese Einschätzung und präsentieren sie als offizielle Feststellung ihren Mitgliedern. Folge: Über 90 000 angehende Medizinerinnen und Mediziner übernehmen die Meinung „Globuli sind Humbug“, weil ihre Interessenvertreter diese als Positionspapier so veröffentlicht, und diese wiederum beim INH abgeschrieben haben.   

Studien, Reviews und Metaanalysen sind Interpretationen von nackten Zahlen. Man kann diese als Fakten bezeichnen, aber gewiss nicht als „zweifelsfrei“ oder „eindeutig“.

Die Studierendenvertreter argumentieren, es sei zweifelsfreier Fakt, dass Globuli keine Wirksamkeit hätten. Nein, das ist kein Fakt (zumindest kein zweifelsfreier), das ist die Einschätzung der gegenwärtigen Datenlage durch eine Mehrheit der Wissenschaftler. Diese Daten stammen aus Studien, Reviews und Metaanalysen. Die Zahlen und Statistiken aber sind nicht einheitlich. Man muss die überwiegende Mehrzahl der Daten ausklammern, um zum Schluss zu kommen, Homöopathie habe keine Evidenz. Studien, Reviews und Metaanalysen sind Interpretationen von nackten Zahlen. Man kann diese als Fakten bezeichnen, aber gewiss nicht als „zweifelsfrei“ oder „eindeutig“. Die gegenwärtige Studienlage als Grundlage herzunehmen, über die Homöopathie ein definitives und endgültiges Urteil zu sprechen ist unwissenschaftlich.

„Aber es ist doch allgemeiner wissenschaftlicher Konsens …“ wird nun gleich eingewendet. Mag sein. Aber der ist auch kein Fakt. Auch der ist eine Meinungsbildung innerhalb der Wissenschaft, der allgemein akzeptiert wird. Nur hat sich der wissenschaftliche Konsens immer geändert. Galileo Galilei hat der wissenschaftliche Konsens des frühen 17. Jahrhunderts fast das Genick gebrochen. Ob das die Medizinstudierenden zum Nachdenken bringt, und der Drehzahl ihres jugendlich-forschen Drives etwas den Schwung nimmt? Das mag man bezweifeln. Man dürfte zur Antwort erhalten: „Medizin hat sich an harte Fakten zu halten – auch wenn die Wissenschaft nur der Meinung ist, sie seien hart. Und schließlich: Wo nichts drin ist, kann auch nichts wirken. Noch Fragen?“ Ja, liebende Studierendenvertreter. Noch viele.

Patienten funktionieren nur selten nach Lehrbuch und widersetzen sich oft einem therapeutischen Schema F, sei es noch so wissenschaftlich fundiert. Das haben sie mit Globuli gemein.

Auch ihr werdet euch noch viele stellen müssen, wenn das Studentenleben einmal ein Ende hat, und euer Alltag von den Krankheiten und Leiden der euch Anvertrauten bestimmt wird. Werdet ihr dann auch die schätzungsweise 80 Prozent der Therapien der offiziellen Medizin ablehnen, denen ebenfalls eine zweifelsfreie und eindeutige Evidenz fehlt? Werdet ihr nie ein Antidepressivum verschreiben, weil die Studienlage belegt, dass deren Evidenz äußerst mangelhaft ist? Was werdet ihr tun, wenn eine Patientin, ein Patient erfolglos aber leitliniengetreu austherapiert wurde? Habt ihr dann auch nur die Floskel parat: „Tja, da müssen sie halt damit leben?“ Praktisch angewandte Medizin ist ein verdammt hartes Geschäft. Ihr werdet bald feststellen: Patienten sind „Problemmenschen“. Sie funktionieren nur selten nach Lehrbuch und widersetzen sich oft einem therapeutischen Schema F, sei es noch so wissenschaftlich fundiert. Das haben sie mit Globuli gemein. Globuli kann man ablehnen und einen großen Bogen um sie machen. Um Patienten nicht. Zumindest nicht, wenn man als Ärztin oder Arzt arbeitet. Ansonsten müsste man aus dem Arztberuf aussteigen. Das wäre konsequent. Dafür gibt es ja bei den Homöopathie-Gegnern ein prominentes Beispiel.

34 Antworten auf „Abschreiben: Sehr gut – Medizinstudierende fordern Globuli-Aus“

  1. Es ist eine SAUEREI was hier passiert!! Ich fordere im Gegenteil die Homöopathie wieder in die Arztausbildung hineinzunehmen…..wenigstens sie nicht in der Fortbildung zu verbieten!!Es gibt nun mal die Mehrheit der Bevölkerung die die Homöopathie nutzt und anwendet!!!

    1. Nein! Sie hat keinen Nutzen da sie keinerlei Wirkung hat.
      Sie sollte als das was sie sein kann bezeichnet werden.
      Gesundheitsgefährlich! Das falsche Vertrauen was sich über Jahre aufgebaut hat kann dann bei Krankheiten wo mit Placebo nichts zu gewinnen ist, dann tödlich sein.

      1. Eine Wirkung konnte für die Homöopathie bisher noch nicht belegt werden, die von der Wissenschaft als zweifelsfrei akzeptiert wird. Was nicht heißt, dass sie definitiv „keinerlei Wirkung hat“. Fehlende Evidenz kann nicht als Evidenz für das Fehlen interpretiert werden. Für die behauptete Gesundheitsgefahr und Tödlichkeit kenne ich keine verlässlichen Studien.

      2. Tja, dann frage ich mich, warum der wissenschaftliche Skeptiker-Papst selbst konzidiert hat:
        „Außerdem sollten Sie meine Äußerungen und die des INH noch einmal genauer lesen: Unsere Aussage ist, dass es keine belastbare / zuverlässige / überzeugende Evidenz für eine Wirksamkeit über Placebo hinaus gibt. Also nicht „keine“ sondern „keine aussagekräftige“, was in der absoluten Anzahl ja einen Unterschied macht. So wie „kein Bier“ etwas anderes ist als „kein gutes Bier“. “
        Scheint sich etwas besser mit der Materie beschäftigt zu haben…..

  2. Ja, das ist schon sehr traurig, was da im Moment passiert. In den Jahren von 2012 bis 2018 habe ich an der Uni Bochum jedes Jahr jeweils im Herbst ein Seminar „Wahlfach Homöopathie“ unter Leitung der Abteilung Allgemeinmedizin angeboten. Leider ist Herr Professor Rusche dann in Ruhestand gegangen. Als Nachfolger wurde Professor Horst Christian Vollmar benannt, der mir dann ab 2019 quasi untersagte, noch einmal das Wahlfach Homöopathie anzubieten. Was will man auch von jemandem erwarten, der nur während seiner Facharztausbildung mal Praxiskontakt hatte. Danach aber nur noch in der Forschung (Versorgungsforschung) tätig war. Und so einer unterrichtet jetzt die Studenten im Fach Allgemeinmedizin.
    An der Uni Essen war es noch krasser: Da haben doch tatsächlich die Studenten gefordert, das Wahlfach Homöopathie aufzugeben, was dann auch geschehen ist.
    Früher hatten wir als Studenten noch die Neugierde zu erfahren, was es sonst noch gibt: Akupunktur, Homöopathie etc.. Und heute? Man denkt nicht mehr selber, sonst lässt denken: Was ist der Mainstream und was sagt mein „Influencer“ dazu?

    1. Es hat niemand Angst vor dieser Scharlatanerie. Warum auch? Wo nichts ist, da kann auch nichts (über Placebo) wirken. Wer in der Schule aufgepasst hat, der hat in Physik den Massenerhaltungssatz und den Energieerhaltungssatz gelernt. Das sind einfach verständliche Naturgesetze und diese widersprechen dem Modell Homöopathika.

      Heilsam ist auch so ein unscharfes Wort. Heilsam im Sinne von nachweisbar, reproduzierbar etc sind Homöopathika nicht. Wenn man aber darunter auch unspezifisches wie Placebo, Regression zur Mitte, natürlicher Krankheitsverlauf und Kontexteffekte mit heran zieht, dann schon. Aber „Heile, heile Gänschen.“ und dreimal Pusten ist genauso effektiv wie Zuckerkügelchen schlucken.

      1. Niemand wird heute ernsthaft behaupten wollen, die Wirkung von Homöopathie ließe sich im Einklang mit den Gesetzen der klassischen Physik erklären. Überhaupt kann niemand behaupten, er hätte irgendeine Erklärung. Deshalb kann man aber nicht behaupten, dass es ummöglich ist, eine solche irgendwann doch zu finden. Die Behauptung, ein „Heile, heile Gänschen“ sei genauso effektiv ist wie Globuli, müsste auch erst belegt werden.

  3. „Was werdet ihr tun, wenn eine Patientin, ein Patient erfolglos aber leitliniengetreu austherapiert wurde?“

    Ich wuerde hoffen, dass die angehenden Mediziner das offen kommunizeren, statt durch Gabe von Zucker Allwissenheit zu simulieren.

    1. „Offen kommunizieren“, das wäre sehr hilfreich. Was wäre dann der nächste Schritt in der Therapie, wenn es keine evidenzbasierten Alternativen gibt?

  4. Diese Stellungnahme ist peinlich. Ja, ein Antidepressivum für das es in Studien keinen Wirknachweis gibt, sollte man auch als Arzt nicht verwenden, bis ein solcher erbracht ist. Sie haben das Grundprinzip evidenzbasierten Medizin nicht verstanden, das zeigt auch Ihr unpassender Vergleich mit Galilei. Wenn etwas seine Wirkung gegenüber Placebo nicht nachweisen kann, dann hat es keine Wirkung. Da braucht man auch nicht nach irgendwelchen Wirkmechanismen zu suchen, die vielleicht irgendwann entdeckt werden könnten. Wenn Sie heute Medizin studieren würden, dann wären sie naturwissenschaftlich vernünftig ausgebildet und hätten dieses Grundprinzip verinnerlicht. Aber Sie therapieren Patienten lieber weiter mit nachweislich wirkungslosem Humbug und gaukeln ihm vor es würde helfen. Das ist feiger Betrug und eines Arztes unwürdig.

    1. Woher rührt die übersteigerte Emotionalität? Ihre Argumentation ist nicht logisch. Sie sprechen von „nachweislich wirkungslosem Humbug“. Eine Wirksamkeit lässt sich nachweisen, nicht aber eine Unwirksamkeit. Ich vermute, sie verwechseln wissenschaftliche Erkenntnis bzw. wissenschaftlichen Konsens mit Wahrheit. Ich teile lieber die Ansicht des GWUP-Mitglieds Sebastian Bartoscheck: „Ich bin kein Prophet. Aber es ist gut denkbar, dass es völlig neue Erkenntnisse in irgendwelchen Bereichen der Wissenschaften geben wird, die zunächst mit teils abstrusen Theorien daherkommen werden und die Denkwenden mit sich bringen werden.“ Mutig, als Skeptiker. Aber recht hat er.

      1. Ja, alternative Ideen kommen bei den etablierten Medizinern eher gar nicht an, sie agieren da oft nach dem „im Stolz verletztes Leithammel-Syndrom“ als dass sie eine wissenschaftliche und neutral-neugierige Einstellung einnhemen.
        Und das sollten wir uns als Patienten nicht gefallen lassen!
        Wir haben die Wahl des Arztes und der Therapie!
        Und diese wollen die reinen und Pharmazei-hörigen Schulmediziner uns gerne nehmen.
        Denn wir könnten – o Schreck lass nach! – ja wirklich und wahrhaftig gesund werden!
        Das ist deren wahre Befürchtung!
        Und darum wollen sie am liebsten alle alternativen Heilmethoden verbieten!
        Denn nur kranke Patienten bringen Geld in die Kasse!

    2. Zumindest ich habe einmal ganz ahnungslos und unvoreingenommen so einige homöopathische Mittel getestet.
      Und die wirken wirklich!
      Und zwar jedes dann etwas anders!
      Homöopathie ist da kein Humbug.
      Und nein, ich habe mir vorher keine dieser Wirkungen eingeredet, da ich sie vorher überhaupt nicht kannte.
      Und da können Sir einmal gerne einen Placebo-Versuch machen bei der Behandlung Ihrer Patienten mit Homöopatika.
      Das wäre einmal ein sehr interessanter Versuch!
      Und ein sehr wissenschaftlicher obendrein.
      Da kann sehr gerne – so nach den Regeln der Homöopathie wohlgemerkt – eine ganze Versuchsreihe gestartet werden!
      So nach dem Motto: Bei diesem Patienten bei seinen Beschwerden und psychosomatischen Problemen das eine Homöopathikum und bei einem anderen bei anderen Beschwerden und Problemen das andere Homöopatikum.
      Und dann mal sehen, ob sie wirken.
      Dann kann das ja mit einer Kontrollgruppe mit reinem Zucker probiert werden.
      Und dann können beide Gruppen verglichen werden!
      Doppelblindversuch natürlich vorausgesetzt!

  5. Galileo hatte übrigends ein Verfahren mit den Mächten der Kirche, WEIL er wissenschaftliche Maßstäbe entgegen dem Glauben der Kirche etablieren wollte.
    Und da die Kirche solches Vorgehen z.T. mit Verbrennung und Folter bestraft hat, ist dieser Text etwas sehr zynisch oder zeugt von einem primitiven Geist des Verfassers. Daraus folgt, dass dieser Text ein sehr starkes Argument ist, eben NICHT fanatische Menschen (Homoöpathen und Atnroposophen) zu finanzieren und eine Plattform an Universitäten zu bieten.

    Und zu kritisieren, dass wenn man etwas nicht weiß und sich deshalb informiert und aufgrund dessen eine fundierte Meinung bildet ist entlarvend und frei von Intellekt. Oder anders ausgedrück: Dieser Text ist eine Beleidigung JEDEN Lesers, erst recht derer, die sich für Homöopathie aussprechen. Denn wenn man versuchen muss auf dieser Ebene zu manipulieren, ist das erbährmlich und zeigt, dass man keine Argumente hat.

    1. Liebe Frau Lutz,
      kennen wir uns? Oder ist mir da etwas entgangen? Sie kennzeichnen mich als „primitiven Geist“ und „frei von Intellekt“. Haben wir schon einmal über die Sache hier miteinander diskutiert? Gerne können wir das nachholen, auch bei einem guten Glas Wein oder so. Da können Sie gerne Ihre Kritik anbringen. Ich bin ein Freund des gepflegten Diskurses. Vielleicht überdenke ich dabei auch das eine oder andere. Mit Selbstkritik habe ich keine Probleme. Dann können Sie sich gerne ein Bild von mir machen. Bis dahin wünsche ich ein entspanntes Wochenende.
      HaJo Fritschi

    2. Da habe ich fast den Eindruck, dass so einige Schulmediziner am liebsten auch solche Verfahren einführen würden gegen Heilpraktiker und auch gegen Hebammen, die mit horrend hohen Versicherungssummen in den finanziellen Ruin getrieben werden sollen.
      Und dann steigen die Kaiserschnitte in der Anzahl, weil die mehr Geld einbringen als natürliche Geburten.
      Und wenn ein schulmedizinisches Medikament Nebenwirkungen hat, dann werden die selbigen mit dem nächsten Medikament behandelt.
      Das ergibt so eine lange Reihe von nutzlosen und gefährlichen Medikamenteneinsätzen.
      Aber das bringt alles Geld in die Kassen!
      So lange der Patient oder die Patientin das überlebt.

  6. Aber wenn wir das persönlich machen, haben ja die anderen Leser des Artikels gar nichts davon. Da ist mir das Verhältnis Aufwand-Nutzen zu gering. Zumal Sie offensichtlich Zynismus bei sich kategorisch ausschließen als Motiv. Und meine bisherige Erfahrung zeigt mir, dass solche Unterhaltungen, unter diesem Umstand, oft sehr humorlos verlaufen.
    Daher ist mein Vorschlag, dass wir vorerst bei einer hier öffentlichen Diskussion bleiben.

    1. Ok, meine Antwort war mit einem gewissen Augenzwinkern … Humorlose Diskussionen sind mir – wie Ihnen ja scheinbar auch – ein Gräuel, weshalb ich bei solchen meist gar nicht erst mitmache. Gerne können wir hier einsteigen, wenn es über das Niveau „überteuerter Zucker“ auf der einen und „aber mir hat’s geholfen“ auf der anderen Seite hinaus geht …

  7. Na dann Manege frei…
    Was spricht denn dafür etwas als Medizin zu verkaufen, wofür kein Wirknachweis erbracht werden muss, im Gegensatz zu jedem anderen Medikament, was eine medizinische Zweckbestimmung erbringen muss?Also warum wird „anthroposophische Medizin“ im Gesetzt explizit davon ausgenommen? Nenn‘ mich blasphemisch, aber ich halte es dann für zynisch, wenn aus diesen Kreisen der Vorwurf kommt, die Naturwissenschaften wären unfähig
    Um die Ebene des überteuerten Zuckers zu überspringen

    1. Okay, das erste Tor geht an Sie …
      Der Sonderstatus war damals eine politische Entscheidung, keine wissenschaftliche. Eine völlige Gleichbehandlung hätte das Aus für alle alternativmedizinische Arzneitherapien bedeutet. Nicht weil man hätte in die Zukunft sehen können und schon vohrer „wusste“, dass die hohen Anforderungen (RCT etc.) eh nicht erfüllt werden könnten. Man musste nur die Fakten anschauen: Die vielen Hersteller in diesem Sektor waren und sind kleine bis mittelständische Unternehmen. Wenn man weiß, dass sich die Kosten pro Arzneimittel und Zulassung auf mehrere hundert Millionen Euro belaufen, dann ist die Sache eigentlich schon klar. Die Politik wollte (sicher unter Lobbyeinfluss) die Folgen verhindern (für Hersteller, Anwender, Kliniken, Patienten). Deshalb kam es zu diesem Sonderstatus. Aber: Das heißt nicht, dass es nicht auch ganz rationale Gründe gibt, die für den Sonderstatus sprechen. Das auszuführen geht hier zu weit. Im Buch wird das Thema ab S. 99 besprochen. Oder Sie schauen sich das Video „Extrawurst für Globuli?“ auf der Seite „Zum Anschauen“ an.

  8. Ja, aber den Punkt für Humor, geht an Sie:
    Mensch, wenn ich eher gewusst hätte, dass man Sicherheitsvorschriften nicht einhalten muss, weil man sie sich nicht leisten kann! Was das alles für Probleme für mich löst und in der Vergangenheit gelöst hätte! Ich arbeite ja mittlerweile in einem völlig neuen beruflichen Zweig, aber auch da eröffnet mir dieses Wissen ganz unglaubliche Möglichkeiten.
    Was mich jetzt stutzig macht: Firmen wie Pfizer verkaufen auch Homöopathie. Ich vermute die können sich den Wirknachweis nicht leisten. Die böse Pharmaindustrie/ Homöopathieindustrie will eben nur Geld scheffeln.
    Ich schlage vor wir übergehen den Punkt einfach?
    Ich stelle einfach mal die Frage in den Raum, warum, wenn Homöopathie über die Weitergabe von Informationen wirken soll, dies nicht im Rauschen untergeht der ganzen anderen Informationen, die von der Umwelt auf den Organismus einwirken? Von der Signaltheorie her völliger Unsinn.

    1. Schade. Sie möchten den Punkt übergehen, ohne auf die Argumente einzugehen, weshalb es schwierig ist, den Wirknachweis in der Homöopathie eins zu eins wie in der pharmakologischen Medizin zu führen… Aber gut: Sie sind der Ansicht, Homöopathie müsse nach den Gesetzen der klassischen Physik und der Chemie funktionieren. Tut sie wohl aber nicht, sonst hätte man das längst herausgefunden. Für Sie ist das Thema damit erledigt. Für mich nicht. „Informationen“, „Energien“ sind sicher keine guten Bezeichnungen, um die Wirkung der Homöopathie zu beschreiben, denn sie sind von der Physik klar besetzt und führen dann zu Missverständnissen. Wenn Sie mich fragen, wie sie dann funktionieren soll, kann ich Ihnen keine Antwort geben, schlicht weil ich es nicht weiß. Da gibt es wohl eine Lücke in der Erkenntnis. Für mich ist das nicht schlimm. Ich halte es da wie Aristoteles: Das Staunen ist der Anfang aller Wissenschaft … 😉

  9. Uff,
    da haben Sie mich komplett missverstanden. Ich dachte es ist einfach nur hinreichend peinlich als Begründung für mangelnde Sicherheit, die zu hohen Kosten für Sicherheit anzuführen. Diese Ausage würde JEDEM Pharmakonzern dermaßen um die Ohren gehauhen, dass er sich davon vermutlich nicht wieder erholt und daher ist es schon eher dreist, das hier als Rechtfertigung für die Homöopathie und deren mangelnde wissenschaftliche Basis anzubringen.
    Und unabhängig davon, ob Homöopathie naturwissenschaftlich wirkt oder nicht, müsste doch der statistische Nachweis für die Wirksamkeit erbracht werden können. Das ist pures abzählen: Es gibt weniger Leute denen ein Placebo hilft, als Leute, denen Homöopathie hilft. Regelmäßig versagt die Homöopathie bei diesen Studien, wenn die Studien den hohen Anforderungen der wirklichen Medizin standhalten soll.
    Nebenbei für die Wirkung von Placebo gibt es nachvollziehbare, naturwissenschaftliche Erklärungen, inklusive der erforderlichen Studienergebnisse.
    Und wenn mir hier jemand versucht Hokuspokus aufzutischen, dann ist das Religion und hat in der Medizin und der Wissenschaft allgemein NICHTS zu suchen. Gegen Glauben kann man auch schwer intellektuell auf hohem Niveau und fachlich diskutieren, da Glaube ja nichts mit höheren geistigen Fähigkeiten zu tun hat und schon gar nicht mit humorvoller Unterhaltung.

    1. Nun denn eben nochmal: Die Begründung, die zum Sonderstatus geführt hat, kann man diskutieren, und ihre vehemente Kritik daran kann ich aus Ihrer Sicht nachvollziehen. Das war eine pragmatische Entscheidung auf politischer Ebene. Trotzdem gibt es rein rationale Gründe, die zeigen, dass es schwierig ist, die Wirkung der Homöopathie über die Ebene der RCTs belegen zu wollen. Auf die von mir vorgetragenen Argumente diesbezüglich sind Sie auch in diesem Kommentar leider nicht eingegangen.

      Über die Studienlage kann man ebenfalls diskutieren – was Sie jedoch ablehnen dürften, weil Sie sie für zweifelsfrei und eindeutig halten, was ich mit einem großen Fragezeichen versehen möchte.

      Ihre Auffassung zu Placebo und Placeboeffekten ist ebenfalls problematisch. Wenn Sie sich etwas mehr mit den entsprechenden Forschungsergebnissen befassen, wird ihnen schnell klar, dass man inzwischen einiges weiß, was den Placeboeffekt beeinflusst bzw. auslöst, wie oft ein Placeboeffekt auftreten kann etc. Man ist aber noch weit davon entfernt, ihn naturwissenschaftlich-kausal erklären und verstehen zu können.

      Befremdlich ist für mich Ihr Schwenk auf die ideologische Schiene. Dass man über „Glaubensfragen“ nicht auf fachlich hohem Niveau diskutieren kann bezweifle ich. Auch frage ich mich, was Homöopathie damit zu haben soll.

  10. Wie schon gesagt, Firmen wie Pfizer hätten das Geld UND das Know-how, den Wirknachweis von ihren Homöopathieprodukten zu bringen, wenn sie denn über den Placeboeffekt hinaus wirken würden. Diese großen Firmen tun es aber nicht und die Frage ist: Warum? Die großen Firmen forschen sogar an Placebos, wie die gestaltet sein müssen, um möglichst gut als Placebo zu funktionieren, da man damit die Wirksamkeit von tatsächlichen Medikamenten auch positiv unterstützen kann. Warum also nicht den Nachweis für Homöopathie erbringen? Das wären dermaßen große Gewinnmargen, dass jeder Versuch lächerlich ist, das nicht zu hinterfragen.
    Und ich bitte Sie: weil es so pragmatisch gewesen wäre, auf alle Sicherheiten zu verzichten?! Ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann und wer das tut, dem kann man leider auch nicht helfen.
    Den Ideologieschwenk haben Sie in Ihren „Argumenten“ gebracht, indem Sie auf nicht naturwissenschaftliche Wirkungen verwiesen haben. Was nicht (natur-)wissenschaftlich ist, ist per Definition Ideologie/ Glauben.

    Ich habe mich mit dem Placeboeffekt beschäftigt: Der Zusammenhang zwischen Stresshormonen und Immunsystem ist hinreichend genau erforscht, um den Placeboeffekt zu erklären.

    1. Die Diskussion scheint nun doch zäh zu werden … Pfizer und Co. produzieren keine Globuli, und wenn: sie hätten auch nicht das Geld, für mehrere hundert verschiedene hom. Einzelsubstanzen jeweils Zulassungen zu bekommen (bis zu 1 Mrd. Dollar pro Mittel). Der Umsatz des größten hom. Herstellers in Deutschland liegt bei ca. 100 Millionen Euro (Novartis im Vergleich 4 Milliarden allein in Deutschland). Wegen so einem „Peanuts“ zucken diese Konzerne wohl nicht mal mit der Wimper.

      Ehrlicher ist in ihrem Kommentar schon ihr klares Bekenntnis zum radikalen Szientismus, der alles konsequent ablehnt, was sich einer naturwissenschaftlichen Begründung entzieht. Aber auch der ist eine Ideologie, fußt er doch auf dem Glauben, die Wirklichkeit bestünde ausschließlich aus naturwissenschaftlich Erfassbarem. So zu denken ist absolut möglich und man kann hierfür sicher Argumente vorbringen. Ideologisch jedoch ist der rigorose Absolutheitsanspruch dieser Auffassung mit der Ablehnung (und oft auch Bekämpfung) anderer Ansichten. So aber wird Wissenschaft ideologisch missbraucht.

    2. Guten Tag Frau Lutz.
      Dann wäre z. B. die Elektrostatik eine Glaubenssache gewesen. Bis zum Zeitpunkt als die massgeblichen Faktoren, wie Luftfeuchtigkeit und Material des Schuhwerkes und Bodens identifiziert wurden.
      Im Labor konnte man dieses Phänomen erst nach Jahren reproduzieren. Jeder der die Wirkung der Elektrostatik zu spüren bekommen hatte, hätte man keinen Glauben schenken sollen, bis den hartnäckigen Wissenschaftlern die Auflösung gelungen wäre.

      Dr. Semmelweiss stützte seine Aussage ‚wascht vor Entbindungen eure Hände‘ auf seiner Beobachtung: Frauen erkrankten weniger oft am Kindsbettfieber, wenn Ärzte vor der Entbindung ihre Hände gewaschen hatten. Er wurde dafür belächelt. Damals waren Bakterien bereits bekannt. (Man stelle sich die heutige Situation vor, wäre nicht weiter geforscht worden.)

      Heute zeigen diverse Experimente in der Grundlagenforschung: Homöopathische Lösungen haben eine andere Wirkung, verhalten sich in der Kristallisation anders als nur Wasser.

      Wäre es nicht doch möglich, dass wir noch nicht alle Mittel besitzen, um alles restlos erklären zu können?

      Gewinnmarge für Pharmafirmen durch Homöopathika: Wenn man bedenkt, wie wenig Rohstoff man benötigt für eine Charge C 30 und wie wenig der Patient davon einnehmen muss, ist das für Pfizer und co wohl kaum lukrativ, hier in die Forschung zu investieren. Sie sprechen es selber an, es wird an Placebos geforscht um die eigenen Medikamente zu unterstützen. Bei den Placebos müssen Faktoren wie Farbe, Design, Geruch, Geschmack, Konsistenz u.s.w. stimmig sein, denn bekanntlich wirkt eine rote Placebo-Pille stärker als eine blaue.
      Leider höre ich immer wieder von Wissenschaftsredaktoren Falschaussagen über die homöopathischen Grundlagen (Coffea würde gegeben, dass der Patient mehr Energie hätte o. Ä.). Wenn von solchen Personen gesagt wird, Homöopathie wirke nicht oder wenn ich sehe was der Verband den Nachrichtensendern mitteilen und was ausgestrahlt wird, ist für mich klar wieso so ein Durcheinander herrscht.

      Freundliche Grüsse

  11. Hallo in die Runde,

    Dr. Semmelweis hier zu zitieren FÜR die Homöopathie ist wieder einmal so entlarvend. Der Mann hatte statistisch fundierte Zahlen – die Homöopathie nicht. Die Homöopathie müsste den Mechanismus ihres Wirkung nicht darstellen (viele Medikamente können nur statistisch nachweisen, dass sie wirken), wenn sie es statistisch könnte. ABER genau das kann sie eben nicht. Und die dargestellten Kristallisationsmuster etc. – sehen Sie sich die Versuche genau an, dann fällt auf, dass da mit Taschenspielertricks gearbeitet wird. Das allein ist schon Grund genug die Wirkung von Homöopathie in Frage zu stellen, wer zu solchen Mitteln greifen muss, hat nichts besseres zu bieten.
    Pfizer hat homöopathische Mittelchen und zum Thema Gewinn: die Margen bei Homöopathie sind enorm und es würde ja ein Mittel (z.B. gegen Schmerzen) reichen um nachzuweisen, dass es geht. Und bitte keine „Argumente“, dass das nicht wirtschaftlich wäre.
    Und naturwissenschaftlich fundiert heißt einfach reproduzierbar messbar und selbst wenn es noch nicht erklärbar ist. Wenn man also behauptet etwas stimmt, obwohl man es nicht zeigen und nicht messen kann, dann ist das Religion und die hat gefälligst NICHT von Krankenkassen bezahlt zu werden und die bekommt auch NICHT den Status einer Wissenschaft/ medizinisch anerkannten Heilmethode.
    Dann gehen Sie hin und sagen: „Homöopathie ist Glauben“ – Nur dann würden das ganz viele Leute nicht mehr bezahlen wollen und darauf hereinfallen.

    1. Hallo Frau Lutz,

      Sie schreiben von Taschenspielertricks bei den Kristallanalysen. Ich habe jetzt nochmals recherchiert und dabei keine Belege gefunden, die in diesem Zusammenhang einen Betrug nachgewiesen hätten, also „Taschenspielertricks“. Homoeopedia urteilt über die Versuchsmethode, dass sie „ihrem Wesen nach“ nicht den Kriterien der Naturwissenschaft entspricht, weil die Methode keine anerkannte wissenschaftliche Nachweismethode sei und der Gegenstand wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt ist. Mehr nicht. Sie mögen das allein ja als „Taschenspielertrick“ interpretieren. Dann stehen Sie mit dieser Einschätzung aber ziemlich alleine da. Wäre dem so, hätte die Homoeopedia diesem Umstand sicher ein eigenes Kapitel gewidmet.

      Immer noch irritiert mich die „ideologische Schlagseite“ ihrer Argumentation: Homöopathie ist Glauben, damit Religion und damit gehört sie nicht in die Wissenschaft. So kann man ja denken. Ich will Ihnen Ihre Weltanschauung gar nicht nehmen. Dann sollten Sie aber konsequent sein. Sie schreiben die Wirkungen der Homöopathie ausschließlich dem „Placebo & Co-Modell“ zu. Somit stellen Sie ein Wirkmodell für die Homöopathie in den Raum. Allerdings fehlt auch für dieses „Modell“ ein anerkannter wissenschaftlicher Nachweis. Zu sagen „Homöopathie wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus“ reicht da ja wohl nicht. Mangels allgemein anerkannter Belege für eine spezifische Wirkung von Globuli, halt Placebo & Co. als Wirkung zu postulieren, ist eine Schlussfolgerung, mehr aber auch nicht. Sie mag die plausibelste sein (nach derzeitigem naturwissenschaftlichem Stand), was aber auch keinen Beweischarakter hat. Wenn Sie nun darauf bestehen, dass die (auch von Kritikern nicht in Abrede gestellten Wirkungen) auf Placebo & Co. zurückzuführen sind, ist das eine Meinung ohne exakten wissenschaftlichen Beweis, man könnte auch sagen: ein Glaube. Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Auch Sie kommen um ein gewissen Maß an „Glauben“ nicht herum.

  12. Guten Tag Frau Lutz.
    Weshalb entlarvend? Obwohl er statistische Beweise hatte, wurde seine Arbeit erst nach seinem Ableben anerkannt.
    Wenn viele Medikamente ’nur‘ signifikant aufzeigen, dass diese wirken, zeigt dies doch sehr schön auf, dass nicht alle Abläufe in der Natur erklärbar sind. Sprich, wir (noch) nicht alle Instrumente besitzen um alles sichtbar zu machen.
    Beziehen Sie sich bezüglich den Taschenspielertricks auf gewisse Zusammenfassungen des Wasserlinsenexperimentes, bei denen die Wichtigkeit der Streuung und die Tatsache von nicht reproduzierbare Phänomenen wie das Doppelpendel & gewissen Effekten in der Quantenphysik, weggelassen werden?
    Einen statistischen Nachweis ist für die Homöopathie aus diversen Gründen sehr schwierig zu erbringen. (Dies hatte HaJoFri bereits erwähnt, jedoch übergingen Sie diesen Punkt.) Ihre Vorstellung «EIN Mittel gegen Schmerzen» ist in der Homöopathie schlicht nicht machbar. Es gibt zu viele Mittel (bei Kopfschmerzen sind es über 500) welche bei einer solch (für die Homöopathie) oberflächliche Indikation in Frage kommen würden. Hier müsste schon noch mehr Faktoren wie, welche Art von Schmerzen, Lokalität, welche Modalität, welche Kausalität steht am Beginn, welche Begleitsymptome gehen mit dem Schmerz einher u.a.m. einbezogen werden.
    Ich ziehe hier gerne noch einmal die Brücke zur Reproduzierbarkeit: In der Elektrostatik konnte das Phänomen erst nach mehreren Jahrzehnten (!) in Experimente reproduziert werden und somit statistisch aufgezeigt werden, wann es zu einem Schlag kommt.
    Gerne möchte ich von Ihnen wissen um welches homöopathische Mittel es sich handelt, das Pfizer führt. Ich entdecke gern Neues. Danke schon im Voraus.
    Wäre es von Firmen wie Pfizer in Ordnung ihre Generika über die Kasse laufen zu lassen, um die eigenen chemischen Medikamente zu unterstützt?
    Ich wünsche mir eine bessere Zusammenarbeit zwischen der Schulmedizin und der Homöopathie. Dies wäre doch ein Weg, statt sich gegenseitig Steine in den Weg zu legen. Beide haben ihre Vorzüge und Schwächen.
    Freundliche Grüsse

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